Drei Schritte für leichtere Transformationsphasen

Neues, Änderung, Umbruch, Transformation, Übergang, Erneuerung, Umschwung, Wende, Ende, Anfang, Durcheinander, Chaos, Neubeginn… *tief durchatmen*.Wer hat noch nicht genug von all dem Neuen?

Ich selbst bin mir nicht ganz sicher. Ein Teil findet es ganz toll – ein anderer Teil hätte gerne endlich mal Ruhe. Selbst im Urlaub werde ich von diesen verflixten Änderungen verfolgt. Ich werde nie vergessen, wie ich im Halbschlaf meinen Kopfhörer im Laptop eingeklemmt und den Bildschirn vernichtet habe (oh nein – mein Rechner ist kaputt – hurra – ich bekomme einen Neuen). Und dann kam diese neue Datenschutzverordnung, die viel Aufmerksamkeit forderte – und das Wechseln meines Newsletter Anbieters (oh nein – so viel Arbeit – hurra – ich wollte ja schon lange umstellen).

Kennen Sie das Gefühl? Neue Dinge sind ganz toll … aber diese Umbruchsphasen sind so anstrengend. Als würde man in einer Wohnung sitzen, die gerade renoviert wird.

Hier ein paar Tipps für Transformationsphasen:

* Schritt 1: Auf gar keinen Fall lange bei den unangenehmen Gefühlen verweilen („Ich Id… habe meinen Rechner vernichtet… wie bl… kann man sein? Aaaah … *kreisch* oder: „Ich will das nicht – ich mag das nicht – das gefällt mir nicht – usw. usf.). Hier hilft ein deutliches *Stop*. Ein paar Mal tief durchatmen. Das negative Gefühl nicht wegdrängen, aber auch nicht füttern. Das Füttern des negativen Gefühls ist verführerisch. Aber letzten Endes ist es nicht hilfreich und verschlimmert die eigentliche Situation.

* Schritt 2: Stattdessen das Positive füttern.

Das könnte sein: Ich sehe das Positive schon – dann dieses füttern („Wow, toll, jetzt bekomme ich ein Jahr früher einen neuen Rechner“ – „Ich freue mich auf das, was kommt“). Nehmen Sie das negative Gefühl wahr – und dann entscheiden Sie sich ganz bewusst, sich mit dem Positiven zu beschäftigen.

Wenn das Positive noch nicht absehbar ist: Kümmern Sie sich gut um sich selbst. Wenn Sie in einer Wohnung sitzen, die umgebaut wird, wo es laut ist und staubt, dann brauchen Sie ab und zu eine Auszeit für sich. Kaffee trinken gehen, ein Spaziergang machen, eine extra Pause einlegen –  etwas, das Ihnen Energie gibt. Umbrüche sind *Arbeit*. Jetzt müssen Sie extra Energie-Tanken einplanen.

* Schritt 3: Ab und zu kleine Achtsamkeits-Pausen einlegen.

Halten Sie ab und zu innen, atmen Sie tief durch und fragen Sie sich: Wie fühle ich mich gerade? Das ist eine Mini-Achtsamkeitsübung. Sie werden bewusster und fördern das Entstehen von Aha-Erlebnissen. Diese bringen Sie leichter durch eine schwierige Phase.

Oder regelmäßig eine längere Achtsamkeitsübung machen. Z.B. bewusstes Atmen.

Was ist Achtsamkeit/Bewusstheit/Mindfulness überhaupt?

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