Wie wirkt das bewusste Atmen – und warum?

Bewusstes Atmen ist eine „Achtsamkeitsübung“. Das heißt, ich bringe mir bei, mich selbst zu beobachten – mit etwas Abstand, liebevoll und annehmend.

Die grundlegende Technik ist ganz einfach – hier noch einmal zum Nachlesen.

Nach meiner Erfahrung hilft das regelmäßige bewusste Atmen bei erstaunlich vielen Dingen:

  • Ich bekomme mehr Energie.
  • Ich spüre mich und meinen Körper besser. Ich habe mehr Lebensfreude.
  • Ich lerne, was ich mit unangenehmen Gefühlen machen kann.
  • Manchmal werde ich sogar eine ungeliebte Angewohnheit los – oder ein Problem – einfach so.
  • Ich bin entspannter und gelassener – den ganzen Tag.
  • Ich kann besser mit Schmerzen und anderen körperlichen Problemen umgehen.
  • Mir fallen leichter Lösungen ein.
  • Ich kann Gedankenkreisen beenden.
  • Manchmal hilft es mir beim Einschlafen.
  • Und das wichtigste: Ich mache mehr und mehr wirklich das, was ich möchte. Ich werde freier.

Was hat Selbstliebe mit einer besseren Welt und mit gutem Kaffee zu tun?

Was hat Selbstliebe mit einer besseren Welt und mit gutem Kaffee zu tun? Um das zu verstehen, muss ich ein bisschen ausholen:

Mich selber so annehmen, wie ich bin, mich selber achten uns respektieren – das ist der Schlüssel, die Essenz, die Grundlage für alles, was mir fehlt und was ich mir wünsche: Liebe, Erfolg, Geld, ein neues Auto, mehr Zeit, Ruhe, schönes Wetter, keine Kriege mehr, weniger Umweltverschmutzung, mehr Harmonie mit meiner Familie, einen wirklich guten Kaffee, besser aussehen, Gesundheit, gute Laune und der WM-Titel für Deutschland (ich habe vermutlich noch ein paar Dinge vergessen, aber das sind schon einmal ein paar wichtige Punkte, wie ich finde).

Warum ist Selbstliebe wichtig? Ich mag mich doch eigentlich?!

Das Leben in die eigene Hand nehmen

Haben Sie Ihr Leben in der Hand? Oder ist es eher umgekehrt – Ihr Leben hat Sie in der Hand? Manche Ihrer Lebensbereiche sind (hoffentlich) genau so, wie Sie sie haben möchten. In anderen Lebensbereichen sind Sie vielleicht eher vom Leben, den Umständen, anderen Personen oder dem eigenen Innenleben getrieben, gedrängt, gesteuert oder abgelenkt – so daß es schwer fällt, wirklich das zu tun, was Sie tun möchten.

Kennen Sie das? Was und wie etwas passiert, scheint (manchmal) außerhalb unserer Kontrolle oder wir bewegen uns in einer Art Automatik-Modus hindurch – ohne wirklich bewusst zu sein. Manchmal kann der „Automatik-Modus“ hilfreich sein – aber in vielen Fällen möchte ich mein Leben gestalten – und nicht gestaltet werden.

Sind Sie der Boss?

Haben Sie Ihr Leben in der Hand? Oder ist es eher umgekehrt – Ihr Leben hat Sie in der Hand? Manche Ihrer Lebensbereiche sind (hoffentlich) genau so, wie Sie sie haben möchten. In anderen Lebensbereichen sind Sie vielleicht eher vom Leben, den Umständen, anderen Personen oder dem eigenen Innenleben getrieben, gedrängt, gesteuert oder abgelenkt – so daß es schwer fällt, wirklich das zu tun, was Sie tun möchten.

Kennen Sie das? Was und wie etwas passiert, scheint (manchmal) außerhalb unserer Kontrolle oder wir bewegen uns in einer Art Automatik-Modus hindurch – ohne wirklich bewusst zu sein. Manchmal kann der „Automatik-Modus“ hilfreich sein – aber in vielen Fällen möchte ich mein Leben gestalten – und nicht gestaltet werden.

Warum ist das so? Aus welchen Gründen bin ich in manchen Lebensbereichen nicht „der Boss“? Ich habe doch einen freien Willen? Wenn das so ist, dann sollte ich jederzeit und überall darüber bestimmen können, wie ich mein Leben lebe – oder nicht?

Buchtipp – Die Stimme des Herzens

Über Achtsamkeit zu lesen kann sehr interessant sein und mir viele wichtige Informationen vermitteln. Aber leider macht mich dieses Lesen nicht achtsamer – es bewirkt nicht wirklich eine tiefe, nachhaltige Veränderung.

Es gibt jedoch Texte, die nicht nur Informationen vermitteln. Sie schaffen es, mein ganzes Selbst anzusprechen und mich zu bewegen – etwas in Bewegung zu setzen. Gedichte und manche Geschichten haben diese Kraft.

Selbstliebe – ist das Egoismus?

Wenn ich (nur) an mich denke, bin ich egoistisch. Wenn ich zuerst für mich sorge, bin ich rücksichtslos. Richtig? Diese Glaubenssätze sind tief in unserer Kultur verwurzelt. So tief, dass wir den Kernsatz von jemanden vergessen, der ziemlich viele gute Ideen hatte: Liebe den anderen, wie Dich selbst. Wir vergessen regelmäßig und sehr ausdauernd das „wie Dich selbst“. Ich kann einem anderen nichts wahrhaftig Gutes tun, wenn es mir selbst nicht gut geht. Warum ist das so?

Gewohnheiten ändern – Schritt 3 der Lösung: Bewusstes Entscheiden

AbstraktesLicht04_1x1Kennen Sie das: Sie möchten etwas an sich ändern und es will partout nicht klappen? Sie haben sich fest vorgenommen – nach den Feiertagen die überzähligen zwei Kilo abzunehmen, das schöne Wetter für den lange geplanten Ausflug zu benutzen und nicht für die liegen gebliebene Arbeit oder endlich diesen Brief zu schreiben, der Ihnen schon so lange im Kopf herumgeht.

Aber irgendetwas hält sie immer wieder ab, die Vornahme umzusetzen.

Im Artikel „Gewohnheiten ändern – warum ist das so schwer?“ haben wir mit diesem Thema begonnen. Bei „Gewohnheiten ändern – Schritt 1 der Lösung“ geht es darum, sich das Problem bewusst zu machen.“Gewohnheiten ändern – Schritt 2“ erklärt, warum es oft so schwer ist und wie es leichter geht. Der letzte Teil behandelt, wie ich durch bewusstes Entscheiden eine nachhaltigere Verhaltensänderung erreiche.

Gewohnheiten ändern – Schritt 2 der Lösung: Eine annehmende Haltung mir selbst gegenüber

AbstraktesLicht04_1x1Kennen Sie das: Sie möchten etwas an sich ändern und es will partout nicht klappen? Sie haben sich fest vorgenommen – endlich den Garten zu verschönern, sich im Fitness-Studio anzumelden und mehr Zeit für Ihr Hobby zu verwenden.

Aber irgendetwas hält sie immer wieder ab, die Vornahme umzusetzen.

Im Artikel „Gewohnheiten ändern – warum ist das so schwer?“ haben wir mit diesem Thema begonnen. Bei „Gewohnheiten ändern – Schritt 1 der Lösung“ geht es darum, sich das Problem bewusst zu machen. Im Fogenden geht es jetzt um Schritt 2 der Lösung:

Eine annehmende Haltung mir selbst gegenüber

Ich bin nicht eine einzelne, monolithische Persönlichkeit, sondern viele (oder eine Persönlichkeit mit vielen Facetten). Ich habe viele verschiedene Muster und Rollen. Einige von diesen Mustern, Rollen oder Aspekten funktionieren einwandfrei. Ich merke gar nicht, wenn ich von einer Rolle in eine andere wechsele. Aber manche meiner Rollen „stecken fest“ – „sind blockiert“. Ich merke das zum Beispiel daran, dass ich eine Gewohnheit nicht „einfach so“ ändern kann. Irgend etwas hindert mich. Ich verschiebe etwas immer wieder. Oder ich halte etwas nur kurz durch und falle dann wieder in das alte Muster.

Gewohnheiten ändern – Schritt 1 der Lösung: Regelmäßiges genaues Hinsehen

Kennen Sie das: Sie möchten etwas an sich ändern und es will partout nicht klappen? Sie haben sich fest vorgenommen – endlich die Fotos ins Album zu kleben, mit dem Rauchen aufzuhören und sich nicht mehr aufzuregen, wenn Sie morgens in die Zeitung sehen (das bringt ja eh nichts).

Aber irgendetwas hälAbstraktesLicht04_1x1t sie immer wieder ab, die Vornahme umzusetzen.

Im Artikel „Gewohnheiten ändern – warum ist das so schwer?“ haben wir mit diesem Thema begonnen. Im Fogenden geht es jetzt um Schritt 1 der Lösung:

Regelmäßiges genaues Hinsehen

Ich bin nicht eine einzelne, monolithische Persönlichkeit, sondern viele (oder eine Persönlichkeit mit vielen Facetten). Ich bin weniger ein Fels – sondern mehr wie ein Wald. Oder vielleicht: Weniger wie ein einsamer Wolf – mehr wie ein Rudel. Manche Rudel sind harmonisch und effektiv. Manche sind zerstritten oder haben einen schwachen Anführer oder einen, dem Klarheit, Selbstvertrauen oder Integrität fehlt.

Gewohnheiten ändern – warum ist das so schwer?

Kennen Sie das – Sie möchten Gewohnheiten ändern und es will partout nicht klappen? Sie haben sich festAbstraktesLicht04_1x1 vorgenommen – endlich mit dem Joggen anzufangen, geduldiger mit ihrem Kind zu sein oder jetzt aber wirklich den Papierhaufen auf dem Schreibtisch abzuarbeiten – und irgendetwas hält sie immer wieder ab, die Vornahme umzusetzen.

Jeder von uns hat ungeliebte Gewohnheiten und möchte solche Gewohnheiten ändern – er nimmt sich regelmäßig vor, etwas zu tun (z.B. mit guten Vorsätzen zu Silvester). Aber wir machen uns immer wieder selbst einen Strich durch die Rechnung. Jetzt habe ich das schon wieder getan. Warum kann ich nicht damit aufhören? Das nervt, warum geht es nicht weg?! Gewohnheiten ändern – warum ist das so schwer?